#073: Coronavirus – Feuerwehren als wichtiger Bestandteil des Katastrophenschutzes

Was die Freiwilligen in der Coronakrise leisten

Da ist was los auf unserem Planeten und natürlich in unserem Staat. Und warum? Ein kleines Virus beschäftigt die ganz Welt. Jeder von uns kommt allerdings mal an den Punkt wo er denkt, sind die Maßnahmen denn nicht überzogen? Sind die noch ganz sauber, alles lahm zu legen?
Aber die Aufgeregtheit in den Medien, vor allem in den sozialen Medien, ist schon heftig. Lasst uns alle ein wenig zur Versachlichung beitragen.
Stand Dienstag 17.03.2020, 21:00 Uhr in Deutschland: 9.257 Fälle, 24 Todesfälle = 0,26 %. Jeder Todesfall ist natürlich einer zu viel. Deswegen geht es im Prinzip um einen Shutdown, also um die Lahmlegung des öffentlichen Lebens. Die Absage von Veranstaltungen hat also Gründe. Denn wenn sich das Virus schnell verbreitet, werden die Kapazitäten in Kliniken, Notfallstationen, bei den Sanis, bei den Gesundheitsämtern, bei der Feuerwehr usw. nicht ausreichen. Das ist der eigentliche Grund, warum die Behörden restriktiv werden. Die Feuerwehren als Bestandteil des Katastrophenschutzes leisten hier wertvolle Beiträge. Ohne die Freiwilligen ginge in solchen Krisen sowieso wenig!

Ich finde unser Land macht die einen richtig guten Job, unabhängig von Parteien und politischen oder religiösen Ansichten. Und auch die Behörden von der Bundesregierung bis zur örtlichen Stadt- oder Gemeindeverwaltung sind alle bemüht Ruhe, Ordnung und Stabilität zu bewahren, denn eines ist allen, die schonmal Katastrophenschutz gemacht haben, klar: Chaos hilft am wenigsten. Erst einmal also ein dickes DANKE an alle die sich engagieren, also alle Menschen, die helfen. Positive weitere Beispiele gibt es genug: Junge Menschen besuchen Ältere um für sie einzukaufen, neue Apps die Bedürftige und junge Menschen zusammenbringen werden auf den Markt gebracht etc.

Aber vor allem, bleiben wir doch mal sachlich!

Wenn ich einige Kommentare in den sozialen Medien lese wird mir übel. Von Verschwörungstheoretikern ist ja kein Land gefeit, aber bei uns ist das schon heftig. Auch die Regierung und auch sämtliche Behörden sind vom Virus überrascht worden. Ja sowas gibts. Das heißt aber nicht, dass wir nicht Pandemiepläne in den Schubladen haben, die zumindest übergreifend genutzt werden können und auch werden. Lasst uns also sachlich bleiben und vor allem gut mit der Situation umgehen.

BRAND PUNKT wünscht: Hört auf mit euren zerstörenden Kritiken. Beispiele: “Der Depp kauf 5 Päckchen Nudeln, die Kinder spielen ja doch auf dem Spielplatz, was habt ihr daran nicht verstanden”? etc. Das ist Hass pur. Lasst uns vernünftig miteinander reden. Lasst uns in diesen Zeiten Tatsachen zur Kenntnis nehmen, nicht Meinungen hat ein guter Freund von mir geschrieben, recht hat er. Bleiben wir also gelassen und hoffen auf baldige Normalisierung! Wünschen wir vor allem unseren Feuerwehrleuten und allen Helfern, dass sie gesund bleiben, denn ohne euch geht gar nichts.

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