#168: We(h)r hat hier das Sagen?!

Der schmale Grat zwischen Befehl, Gehorsam und Basisdemokratie

Feuerwehr ist wie Militär - nur anders

Mit der Entstehung von Städten gab es erste Versuche, den sehr häufigen Brandereignissen vorzubeugen oder ihnen entgegenzutreten. Im Römischen Reich entstand im Jahr 21 v. Chr. eine erste Feuerwehr mit 600 Sklaven. Im Mittelalter wurden auch erstmals Feuerknechte in den Feuerlöschverordnungen verankert Für Feuermeldungen waren zunächst Türmer und Nachtwächter zuständig , die alarmierten mit dem Ruf: „Feurio!“

Also, militärisch angehaucht waren die Feuerwehren schon immer

Mir hat als junger Mann gut gefallen, dass da Befehle “gebrüllt” werden. Angriffstrupp zur Brandbekämpfung mit dem 1. Rohr in das… usw. Der Befehl ist bei der Feuerwehr die Anordnung eines Einheitsführers oder Einsatzleiters an die Einsatzkräfte, Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Schadensbegrenzung auszuführen. Als Teil des Führungsvorgangs wird durch den Befehl der Entschluss in die Tat umgesetzt. Befehle werden mit dem Anspruch auf Gehorsam erteilt. Die Befehlsgebung erfordert ein hohes Maß an Verantwortung und fachlicher Kompetenz von der Führungskraft. Also alles geregelt in der Feuerwehr?

Wenn da nicht die Wahlen wären!

Tja gäbe es da nicht einen entscheidenden Unterschied: Feuerwehrführungskräfte sind zum großen Teil Wahlämter und das ist der springende Punkt. Das Handbuch “Demokratie in der Feuerwehr” will zur aktiven Beschäftigung mit dem Thema „Demokratie“ in den Feuerwehren ermutigen. Demokratie ist Teil des Selbstverständnisses der Freiwilligen Feuerwehren sowie Bestandteil von gelebten Werten und Tugenden wie etwa Kameradschaft, Verbindlichkeit, Engagement oder Verantwortung zu übernehmen für sich und andere. Zum Thema Demokratie gehören aber auch so wichtige Fähigkeiten und Aufgaben wie Teamfähigkeit, Führungsstil und Diskussionskultur.

Kann das jede Führungskraft oder wie es ein StBI formulierte, wie komme ich mit einem Narzissten klar?

Mit grandiosen Narzissten ist das schwierig. Ihre Abwertungen, Wutausbrüche, Angeberei machen dem Gegenüber zu schaffen. Als Beziehungspartner sind sie unerträglich, als Vorgesetzte oder Kollegen schwer handhabbar. Einige Tipps können helfen: Verhalten nicht persönlich nehmen, auf eine ruhige Art Grenzen aufzeigen. Als Antworten “Es wäre keine Information verloren gegangen, wenn Du das freundlich gesagt hättest”, oder einfach Schweigen kann auch eine Strategie sein. Außerdem in ein paar Jahren ist ja wieder Wahl…

Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt

Hermann und Carina

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