#157: Innovator statt Terminator

Wie du als innovativer Feuerwehrmensch trotz Ablehnung nicht den Mut verlierst

Bist du ein Innovator?

Kennst du das? Du hast gute Ideen denkst zukunftsorientiert und möchtest deine Feuerwehr nach vorne bringen? Dann gehörst du definitiv zu den Innovatoren und die sind für die Existenz der Feuerwehren sehr wichtig. Denn wie auch in der Volkswirtschaft ein Land nicht ohne Innovation funktioniert, funktioniert auch eine Feuerwehr nicht ohne neue, frische Ideen und Techniken. Deshalb sei dir schon mal sicher – du bist auf dem richtigen Weg.

Entmutigung durch Ablehnung

Das bedeutet aber nicht, dass jeder Feuerwehrmensch neue und kreative Ideen gut findet. Neues bedeutet auch immer Veränderung  – das mag einfach nicht jeder.

Natürlich muss man auch immer das Machbare und Mögliche im Auge behalten – Innovation gerät dann an seine Grenzen, wenn es nicht mehr wirtschaftlich für die Feuerwehr ist. Aber wir gehen jetzt mal davon aus, dass du ein Innovator bist, der die Umsetzung seiner Ideen auf Herz und Nieren geprüft hat. Es ist also alles tutti – denkst du – und freust dich schon, deine Ideen deiner Führung und/oder Kameraden vorzustellen. Möglicherweise hast du auch schon bereits eine Gruppe überzeugt, hast schon eine Menge Gehirnschmalz, Zeit und Energie in dein Vorhaben gesteckt und fühlst dich sicher, dass eigentlich nichts mehr schief gehen kann und dann passiert es doch: Kritik, Ablehnung, ja vielleicht wirst du sogar ausgelacht und dir werden Sprüche entgegnet wie “der/die spinnt ja total, das ist ja lächerlich”.

Nicht jeder muss das gut finden - der Ton macht die Musik

Boom, das sitzt. Die Frage ist jetzt, was mehr enttäuscht, die Ablehnung der Idee oder die Art und Weise, wie einem diese Ablehnung entgegengebracht wurde. Es ist wichtig, dass du folgendes verstehst und lernst: Es wird immer Menschen geben, die deine Ideen richtig gut finden und sie annehmen, Menschen, die sich nicht entscheiden können – denen es also egal ist – und diejenigen, die deine Ideen ablehnen. 

Wenn du nun Ablehnung, vielleicht sogar unkonstruktive Ablehnung, erlebst, ist jetzt folgendes wichtig: Lass dich von diesen Terminatoren nicht runterziehen, auch wenn das erst einmal sehr einfach klingt. Jetzt wird sich entscheiden, ob deine Idee eine Chance hat oder nicht. Was du brauchst ist Beharrlichkeit, innere Überzeugung und der feste Glaube an deine Idee! Dann wirst du zum echten Innovator, Erfinder und Vorbild für deine Kameraden/innen. Warum das so ist?

Die drei Phasen, die jeder Innovator bis zum Erfolg durchhalten muss

Phase 1 – Verspottung

Deine Idee wird verspottet, indem man sie nicht ernst nimmt und sich lustig über sie und über dich macht.

Phase 2 – Kritik

Hast du diese Phase “überlebt” und durchgehalten kommen wir in die Kritik-Phase – bedeutet, dass Spott jetzt nichts mehr bringt, deshalb gehen die Terminatoren jetzt in die Kritik über. Hier kannst du dir eigentlich schon mal so richtig auf die Schulter klopfen, denn Kritik muss man sich erst mal verdienen, wie es so schön heißt. Man kann es als die Vorstufe von Anerkennung verstehen.

Phase 3 – Anerkennung

Zuletzt kommt dann die Phase der Anerkennung. Hast du es bis hierhin mit deiner innovativen Idee durchgehalten, wandelt sich die Kritik in Anerkennung, denn ab jetzt ist es einfach nicht mehr angebracht zu kritisieren. Die Terminatoren würden sich ja lächerlich machen, wenn sie einem so guten Projekt jetzt nicht auch wohlgesonnen gegenüberstehen würden.

Geschafft – was für ein Weg – aber er hat sich gelohnt, denn du wirst nun voll als Innovator anerkannt. Von nichts kommt nichts – wenn es leicht wäre, würde unser Land nur aus ErfinderIinnen bestehen. 

Umgang mit Ablehnung

Kritik ist nicht immer schlecht und als Reflektion möglicher eigener Fehler, sehr wichtig. Deshalb kann Ablehnung, wenn sie dann konstruktiv vorgetragen wird, auch wichtig sein. Aber auch hier gilt wieder, die Art und Weise, wie man Kritik übt, ist entscheidet. Man muss nicht jede Form der Kritik akzeptieren, ganz und gar nicht!

Lässt man sich von Ablehnung aber so dermaßen einkassieren, das man einen Rückzieher macht, ist das auch nicht gut. Man sollte schon in der Lage sein, ein bisschen was auszuhalten. in diesen Fällen hilft es immer, sich bewusst zu machen, was man mit seiner Idee eigentlich verbessern wollte, was man erreichen wollte und sich seine Ziele auszumalen, damit man den Glauben an sein Projekt wieder zurückbekommt!

Warum es Terminatoren gibt

Terminator ist abgeleitet von dem lateinischen Wort terminatus und bedeutet so viel wie begrenzt, beendet. Deshalb ist der Terminator als Synonym ein guter Antagonist zum Innovator, der als Systemintegrator neuer Ideen verstanden wird. 

Antreiber dieser Terminatoren sind Neid, Missgunst, aber – und das ist der häufigste Grund – eigene Unzufriedenheit. Denn aus dieser wächst eben auch Neid und Missgunst. Dabei kann Kritik von dieser Sorte Mensch sehr subtil sein. Aber gut, dass wir Coaches und Therapeuten sind dir ein bisschen Licht ins dunkle Psychouniversum bringen können 🙂 Neider und Nörgler hüllen ihre Worte oft in scheinbar ernst zu nehmende Kritik. Sie versuchen ihr eigenes unglückliches Leben etwas erträglicher zu machen, indem sie andere ebenfalls unglücklich machen und entlaven sich dabei selbst. Nicht beneidenswert, oder? 😉

“Wir können Terminatoren nicht ändern, wir können aber immer entscheiden, ob wir uns durch sie von unserem Weg abbringen lassen oder eben nicht!”

Wir wünschen dir ganz viel Spaß mit der Podcastfolge.

Hermann und Carina

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