#146: “Ich bin dann mal weg!”

Wenn sich Feuerwehrleute freiwillig in Katastrophengebiete begeben

“Schatz… ich muss mal ein paar Tage weg!”

So oder ähnlich fangen Geschichten an, die Feuerwehrleute und deren Angehörige erleben. “Wo musst Du denn hin? Ähm, tja, wir haben ein Kontingent für Griechenland geplant, da sind doch gerade so heftige Waldbrände. Ja und da willst Du jetzt hin? Spinnst Du?” 

Voller Begeisterung erläutert er: “Insgesamt besteht allein unser hessisches Hilfeleistungskontingent aus 168 Mitgliedern der kommunalen Feuerwehren sowie der Hilfsorganisationen. Zwei Alle Kameraden/innen sind erfahren und kennen sich aus. Sind mit einem Waldbrandmodul auf den Weg nach Griechenland. Angedacht ist ein rund zweiwöchiger Einsatz mit autarker Versorgung.” Toll entgegnet der/die Partner/in! Aber, wenn Angehörige solche “Botschaften” hören, dann geht in deren Kopf zunächst einmal etwas ab, nämlich ein Film.

Der innere Film!

Er/sie sieht die Bilder aus Tagesschau und heute-Journal oder von welchem Sender auch immer. Brennende Feuerwalzen und Rauch über dutzende von Quadratkilometer. Die Meldungen der Nachrichtensprecher hallen im Kopf nach. Schlimmste Katastrophe seit, dutzende von abgebrannte Siedlungen, halbe Dörfer abgebrannt, X Menschen bereits um’s Leben gekommen, darunter Y Helfer(innen). Der familiäre Zoff scheint vorprogrammiert. Soll ich  in Zukunft alleine Leben, bist Du Lebensmüde, hast Du ein Testament gemacht? Was kann denn der Feuerwehrmensch da noch erwidern? Naja, gut ausgebildet, tolles Equipment, hier in D auch gefährlich im Einsatz, wir haben exzellente Katastropheneinheiten, viel geübt, können wir alles, hatten wir hier ähnlich auch schon…. usw.

Aktives Zuhören!

Das alles hört der/die Angehörige aber schon nicht mehr, denn die Bilder im Kopf reißen nicht ab. Die Angst um den/die Liebste(n) ist übermächtig, jetzt soll er/sie aber spüren, was ich davon halte… und weiter gehen die Streitereien. Das kann schon grenzwertig für die Beziehung werden. Was sollte man jetzt tun, was kann man tun? Spielt gemeinsam ein Spiel, ein ernst gemeintes Spiel: den Perspektivwechsel gepaart mit “meine ehrliche Emotion”. Wie das geht, erfahrt ihr im Podcast!

Viel Spaß beim Zuhören,

dein Team von Brand Punkt

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